Reiseerlebnisse

Freiburg 2018

Die Sommerreise der Initiatve 55+ aus Beckum ging dieses Jahr in den Schwarzwald und das Elsaß. Auf der Hinfahrt nach Freiburg wurden der Aussichtspunkt Taunusblick und die wunderschöne Autobahnkirche St. Christopherus in Baden-Baden besucht.Gewohnt wurde in einem Hotel in Freiburg, wo es als erstes eine Stadtführung gab.

Am zweiten Tag stand ein Ausflug ins Elsaß über den Kaiserstuhl mit Stadtführung in Colmar auf dem Programm. Anschließend ging es weiter über die Elsäschisse Weinstrasse nach Riquewihr, einem wunderschönen kleinen Örtchen, wo eine Weinprobe wartete.

Am dritten Tag, nach einem Rundgang über den Wochenmarkt in Freiburg, ging die Fahrt zum Titisee über das Höllensteintal, den Hirschsprung und Hinterzarten. Nach einer Bootsfahrt auf dem See ging es zurück über den Feldberg nach Staufen, wo schon im Café Decker die berühmte Schwarzwälder Kirschtorte auf uns wartete. Die Heimfahrt nach Freiburg ging durch das Hexental.

Am vierten Tag erfolgte die Heimfahrt über Frankfurt, wo wir am dortigen Flughafen FRAPort noch eine unvergessliche Flughafenführung hatten. Zu unserem Glück waren mehrere Airbus A380 anwesend, die wir aus nächster Nähe besichtigen konnten. Durch einen sehr fachkundigen Guide wurden uns in den 2 Stunden das gesamte Gelände, die Maschinen bei vielen Starts und Landungen sowie die Abfertigung und Betankung gezeigt. Diese Führung hat selbst Technikuninteressierte mitgerissen.

Gegen Abend, nach der Ankunft in Beckum, war eine unvergessliche Reise zu Ende.

Fahrt nach Breslau

Eine 34-köpfige Gruppe der Initiative 55+ ist von einer 5-tägigen Fahrt nach Breslau (polnisch Wroclaw) und Beckums Patenstadt Grodkow zurückgekehrt. Schon die Ankunft in Polens viertgrößter Stadt mit seinem dichten Feierabendverkehr vermittelte den Eindruck einer typischen europäischen Metropole. Das neue Hotel im alten Judenviertel erreicht den höchsten technischen Standard, dessen Bedienungs-Tablets jedoch so manchen Gast vor arge Probleme stellte.

Das eigentliche Stadtzentrum der 650.000-Metropole bildet ein großzügiger und lebhafter Marktplatz umringt von zahllosen Gassen, die wiederum vom Stadtgraben und fast wie in Münster einer Promenade umringt werden. Die Breslauer verstehen sich seit dem Besuch ihres Papstes als internationaler Treffpunkt und erinnern sich in ihrer wechselvollen Geschichte zunehmend auch ihrer 200 Jahre währenden deutschen Vergangenheit bis 1945. Das öffentliche Leben wird auffällig von jungen Leuten dominiert, wobei nicht einmal alle zu den ca. 100.000 Studenten zählen. Ältere Menschen, die nur mit großen Schwierigkeiten für das Notwendige sorgen können, sind dagegen die Verlierer der Wende und im Stadtbild kaum zu sehen (oder waren deutsche Touristen). Für die Gruppe, die während der gesamten Zeit auf die Sonne vertrauen konnte, gehörte die Stadt zu den schönsten Metropolen Europas, die sich mit vielen Grünanlagen, Wasserläufen und Brücken und einem pulsierenden Nachtleben am besten bummelnd zu Fuß erobern lässt.

Die polnische Abkehr vom Kommunismus hat in Breslau seine ganz eigene Geschichte, die im Verborgenen begann und immer öffentlicher den Zwerg zum subversiven Symbol auf Plakaten und Häuserwänden erkor. Noch heute findet man viele hundert Skulpturen kleiner Zwerge, die an diese Geschichte erinnern.

Auch das Umland hat eine Menge zu bieten: Der Besuch des ehemaligen Goldbergwerkes am Rande des Glatzer Berglandes war ein beeindruckendes Erlebnis mit einigen touristischen Attraktionen. Für die meisten Beckumer war ein geführter Spaziergang in Grodkow der erste Besuch in Beckums Patenstadt mit seinem imposanten Rathaus.

Mit einer Bootsfahrt auf der Oder und einem Besuch der Jahrhunderthalle, die seit hundert Jahren an den Sieg über Napoleon erinnert, ging ein eindrucksvolles Programm zu Ende, das Dörthe und Holger Osteroth zusammengestellt hatten und nicht zuletzt durch Theo Kortes Organisation zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde.

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Heringsdorfer Presseartikel von den Beckumer Fahrradtagen

Ein Artikel über die Fahrradtage in Beckum – veranstaltet und auf Einladung der Initiative 55+ – erschien sogar auf Usedom im „Kaiserbäder-Boten“.    Kaiserbäder-Bote

 

Initiative 55+ begeistert von Berlin

Im August 2016 machte die Initiative 55+ eine viertägige Berlinreise.

Gewohnt wurde wieder im Hotel Interkontinental an der Budapester Strasse. Zu den Highlights zählten eine Stadtrundfahrt mit Führung in Berlin, eine Schifffahrt auf der Spree, Besuch des Kabarett BKA (Berliner Kabarett Anstalt), eine Schifffahrt auf dem Wannsee, eine Stadtrundfahrt mit Führung in Potsdam sowie der Besuch von Schloss Sanssouci.

Es folgte der Besuch einer Travestieshow im „Theater im Keller“, bei der der Organisator Ralf Hobmeier, zur Belustigung aller Teilnehmer, in das Programm der Künstler mit einbezogen wurde.

Mehrere Stadtrundfahrten u.a. in das Nikolaiviertel und die Museumsinsel, eine Schifffahrt auf dem Wannsee, und weitere Programmpunkte rundeten das umfangreiche Gesamtpaket ab.

Bei dem abschließenden Besuch der Gärten von Sanssouci entstand das Gruppenfoto mit dem Organisator und Koordinator für Reisen der Initiative 55+, Ralf Hobmeier (re. vo.).

 

Die Initiative 55+ im Garten von Schloss Sanssouci