Kongress: Bauen ohne Barrieren

Der diesjährige Beckumer Kongress dreht sich um die Aspekte, die bei Planung und Gestaltung eines barrierefreien Wohnumfeldes zu berücksichtigen sind. Er findet am 5. September in der Eventhalle (Tuttenbrocksee 9) statt.

Was kann man bei der Planung eines Neubaus schon bedenken, auch wenn man noch jung und mobil ist? Wie gestaltet man ein Bad, das auch für den Rollator gerüstet ist? Welche Änderungen sind in einer Mietwohnung umsetzbar? Ist betreutes Wohnen eine Option? Wie lässt es sich möglchst lange selbstbestimmt leben? Auf dem Podium sitzen Thomas Becker (Architekt), Egbert Steinhoff (Seniorenbüro der Stadt Beckum), Susanne Schloms (Verein fuereinander) und Martin Kamps (Verein Alter und Soziales e. V. Ahlen). Es moderiert der bekannte Journalist Helmut Rehmsen.

Neben der spannenden und sehr vielseitig besetzten Diskussionsrunde (die um 17 Uhr beginnt) bietet sich dem interessierten Publikum beim Markt der Möglichkeiten schon ab 16 Uhr die Gelegenheit, sich mit Hintergrundinfos zum Thema zu versorgen. Hier stehen unter anderem die Caritas, der Smarthome Verein Paderborn, Pflege- und Wohnberaterinnen und -berater, die Teilhabeberatungsstelle oder auch der Klimaschutzmanager der Stadt Beckum Tobias Illbruck bereit.

Spannendes Thema für alle
„Wohnen ist ein großes und im Moment viel diskutiertes ThemaThema”, betonte Karin Burtzlaff vom Arbeitskreis Begegnung beim Pressetermin. Beispielsweise wie ältere Alleinstehende gut und sicher leben oder welche technischen Möglichkeiten es für ein selbstbestimmtes Leben gebe, rücke immer mehr in den Fokus.

Das Organisationsteam freut sich auf einen spannenden Kongress: (sitzend) Monika Björklund und Martin May-Neitemann (beide Stadt Beckum) sowie (v.l.n.r.) Karin Burtzlaff, Kathrin Averdung und Edith Ludwig vom Arbeitskreis Begegnung.

Die Beckumer Kongresse finden alle 2 Jahre seit 2008 statt. Die Zielgruppe hat sich verändert. Von dem zunächst eher auf Menschen mit Behinderungen gerichteten Fokus bieten die Themen inzwischen spannende und allgemeingültige Aspekte für jedermann und jede Frau. Ziel ist es, ein aktuelles Thema von vielen Seiten zu beleuchten. Themenwahl und Umsetzung erfolgen durch den Arbeitskreis Begegnung des Ausschusses für Inklusion, Frauen, Soziales, Wohnen und Ehrenamt.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Zugang ist rollstuhlgerecht. Eine Ringschleife ist eingerichtet. Es gibt einen Schriftdolmetscher. Eine rollstuhlgerechte Toilette ist vorhanden.